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Nochmal: Warum die Werbung mit dem N-Wort für ein Theaterstück rassistisch genannt werden kann

Eventuell haben Sie die Diskussionen auf den verschiedenen Plattformen im Netz mitbekommen. Das neue theater in Halle hatte für seine Inszenierung von Shakespeares "Othello" als Werbemaßnahme darauf gesetzt den Untertitel (inklusive einer abfälligen Bezeichnung für Schwarze Menschen) groß und breit per Aushängen zu kommunizieren. Dramaturgin Henriette Hörnigk bezeichnete dies im corax Gespräch als bewusste Provokation und Einladung zur Diskussion. Diese Einladung wurde angenommen. Das neue theater wurde angegriffen, rassistisch genannt und weiteres mehr. Die Gegenseite war natürlich um Argumente nicht verlegen: Kunst muss frei sein! und auch: Wir lassen uns von Gutmenschen nicht unseren Sprachgebrauch diktieren. All das auch schön nachzulesen hier im halle-blog oder auch bei nachtkritik

Die Bezeichneten/Beschimpften selber – Schwarze Menschen, die sich einer Diskriminierung ausgesetzt sehen – diese kamen bislang leider nur wenig zu Wort. An dieser Stelle also einmal explizit die Gelegenheit sich zu äußern für Sandrine Micossé-Aikins, Aktivistin im Netzwerk Bühnenwatch, und Tahir Della, Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

File download (MP3 | 23MB | 19:33min)

Bühnenwatch
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

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